Salumeria del Parco Das schmackhafte Geheimnis der Zauberer der “Violine”
Was kaufen

Für einen Feinschmecker, wie auch für jeden anderen Reisenden ist es, als würde er in die Höhle Ali Babas eintreten. Holz, Stein, eine lange, volle Bank und ein Wald an Wurstwaren (vortrefflichen Duftes) der von der Decke wächst oder bereit liegt um geschnitten zu werden. Und dies ist nur der Vorraum der wirklichen Schatzkammer: des Reifungslagers neben dem Laden. Dies ist der Zauber der „Salumeria del Parco”, drei Generationen von Schlachtermeistern und Wurstfabrikanten bei der Arbeit, unterhalb des Gran Sasso und Laga-Gebirges (Parkgebiet), zwischen mit ihren Trüffeln, Pilzen, Kräutern, Eicheln und Kastanien großzügig umgehenden Wäldern und Weiden, wo „lu porch’“ (das Schwein im Dialekt von Teramo) frisst, lebt und auf althergebrachte Weise verarbeitet wird. Aber die neue Generation der Salumeria, vertreten durch die tüchtige Gabriella, wollte sich nicht zufrieden geben und hat den großartigen traditionellen Produkten (u.a. den berühmten Würsten) eine originelle Kreation hinzugefügt: die „Violine“ aus Schinken, realisiert indem der Schweineschenkel von Hand behauen wird, so wie im Norden es einige mit dem der Ziege tun. Im Laden gibt es auch Käse und Milchprodukte (ebenfalls aus dem Parkgebiet), Honig, örtliche Weine, Soßen, Brot, typische Süßwaren (die berühmten Bocconotti von Montorio). Nur einen Katzensprung von der Salumeria entfernt liegt die Schlachterei – selber Inhaber und selbe Mission – die einem anderen lokalem Symbol gewidmet ist, der Marchigiana Bianca, und den Berglegenden Lamm und Hammel; einschließlich super „Arrosticini“ (Fleischspiesse).

Wo und Was

Montorio ist nicht nur Hauptstadt der Handwerkskunst des Geschmacks, egal ob süß oder salzig, sondern im Hinblick auf die Qualität ihrer Gaststätten, auch eine der glücklichsten und reichsten Plätze der inneren Abruzzen. Natürlich sind es zum Teil die wundervollen Zutaten, die den Unterschied ausmachen (es gibt auch eine spezifische Ursprungsbezeichnung eines extra nativen Olivenöls: das Montoriese). Doch dann gehören zur Schaffung der Exzellenzen Chefs wie das Ehepaar Barnabei der „Osteria degli Ulivi“ (siehe Beschreibung), eines der in den Restaurantführern und von Liebhabern bestbewertetsten Restaurants der Abruzzen (außergewöhnlich sind die ersten Gänge und die mit Raffinesse interpretierte Galantine). Für die Vielfältigkeit und auch für diejenigen, die eventuell keine Fleischgerichte mögen, sorgt das zentral gelegene “Lu Mmascarone” (siehe Abschnitt “Essen, schlafen, kaufen“), eine stimmungsvolle Location mit einem Menu, das sich um den Triumph des „Bergfisches“ dreht – den Klippfisch.