Fracassa Wenn sich das Schwein streichen lässt.
Was tun

Fast ein halbes Jahrhundert Unternehmensgeschichte, die angefangen hat mit einem Schaf (Enrico Fracassa, der Inhaber, hat als Schafzüchter begonnen) und dank dem Schwein in die rumreichsten Phase eingetreten ist, das ebenfalls aufgezogen und dann direkt verarbeitet wird und einer Produktion verschiedener Sorten, mit wachsendem Einfluss und steigender Mengen, Leben gibt. (Die Nachfrage steigt stetig und heute verarbeitet das Unternehmen auch ausgewählte, von Dritten in Übereinstimmung mit den geforderten Qualitätsstandards, gezüchtete Tiere).
Die Produktion wird auf den wichtigsten nationalen gastronomischen Veranstaltungen vorgeführt, die den berühmtesten Chefs gewidmet sind. Wir sagten großes Sortiment: von Frischwurst zu gereifter Wurst oder in Konserven (unter Schmalz, nach Tradition), klassische Salami (aber auch mit Wein Montepulciano d’Abruzzo oder mit lokalem Trüffel), Schmalz, „Coppiette” (Trockenfleisch), etc., unbestrittenes Hauptgericht ist jedoch die typischste der örtlichen Schmackhaftigkeiten vom Schwein: genannt „Ventricina“. Anders als die gleichnamige (doch nicht gleichartige) in Molise hergestellte (während jene aus Fleischstücken und Fett mit Paprika zusammengemischt wird ist diese cremig und streichzart), wird sie von den Fracassa in zwei Versionen angeboten: die von altersher vererbte, im Format „king size“ in einer Schweineblase aufbewahrt und gereift, und die modern in Dosen verpackte Version „pret-à-porter”.

Wo und was

Wir befinden uns im industriellen Kerngebiet des Vibrata-Tals, das eine antike grüne Seele verbirgt. Es handelt sich um Faraone, einen verlassenen Ortsteil, der die Besucher mit einem schönen monumentalen Tor empfängt, welches von einem von Zinnen gekrönten und mit einem kostbaren Basrelief verzierten Turm überragt wird. Ist man durch das Tor hindurch, kommt man auf den Platz an dem die Kirche Santa Maria della Misericordia liegt.Die ursprüngliche Struktur von Faraone wird sofort erkennbar: das Dorf teilt sich in einen antiken Teil mit klarer mittelalterlicher Anlage. Einige Gebäude wie der Palast der Barone Farina sind besonders interessant. Beim Erdbeben 1950 stark beschädigt entvölkerte es sich langsam, bis es in den 70er Jahren ganz verlassen wurde. In Sant’Egidio ist bei Modus für Weinliebhaber eine Rast zu empfehlen, der gut ausgestatteten Weinhandlung (siehe Beschreibung): Im Verkostungsraum können die Gäste, unterstützt durch einen professionellen und erfahren Sommelier, zwischen einer großen Vielfalt von Weinen und Destillaten wählen.