Civitella del Tronto – Kunststadt
Vorschläge

Eine perfekt erhaltene Festungsstadt. Von den Türmen aus scheint es, das Meer berühren zu können, während im Rücken der Wind in den Wäldern des Laga-Gebirges pfeift. Diese letzte Garnison der Bourbonen vor der italienischen Einheit, ist eines der repräsentativsten und evokativsten Zentren der Provinz Teramo, an der Grenze zur Region Marken. Die bourbonische Festung ist ein Meisterwerk der Militärtechnik: mit ihren 25.000 Quadratmetern Fläche ist sie die Größte in Europa. Ihre Aussichtsposition ist beneidenswert, die Festung bezaubert mit ihren drei wunderschönen Paradeplätzen, den Bastionen und Gängen und im Inneren dem Museum, das noch heute ihre Geschichte erzählt. Aber die Symbole der Festungsstadt sind auch im Rest des Ortes gut sichtbar, an den Palazzi und Häusern mit dicken Mauern aus Travertin, auf den meisterhaft ziselierten Toren, in ihren geheimnisvollen und faszinierenden Gassen unter denen «Ruetta – Italiens engste Gasse» hervorsticht. Es ist ein schwieriges Unterfangen alle Monumente zu nennen, die die Altstadt von Civitella schmücken: von der Kirche San Lorenzo aus dem 16.Jh. mit der Krypta der Seligen Angiolina di Corbara und dem Kreuz aus Silber und Kupfer von Sant’Ubaldo; zur romanischen Franziskuskirche mit der schönen Rosette und dem kostbaren Chorgestühl aus dem 15 Jh.. Nur wenige Meter entfernt das Denkmal zur Erinnerung an den irischen Helden Matthew Wade, den Festungskommandanten von 1806, als die Festung Civitella von den Franzosen belagert wurde. Und das Kloster und die Kirche der hl. Klara, erbaut Anfang des 14. Jh. Die Kirche Santa Maria degli Angeli, auch “della Scopa” genannt, die aus dem XV und XVI Jh. datiert. Wenig entfernt von dem Städtchen, in der Schlucht „Gola del Salinello” finden wir die Einsiedelei San Michele Arcangelo, besser bekannt als Grotte von Sant’Angelo. Die Einsiedelei ist reich an Stalaktiten und Stalagmiten. Hier haben neueste Ausgrabungen Funde ans Licht gebracht, die vom Neolithikum bis in die römische Epoche reichen. Zu besichtigen ist auch die Benediktinerabtei von Montesanto. Die elaborierte Küche fügt das Erbe der kultivierten neapolitanischen Küche – die der Monjù – mit den Gaben der örtlichen, volkstümlichen Küche zusammen.